BEATLES, Bad Gandersheim, Mecklenburg-Vorpommern & noch viel mehr…
Juli 2026
Fotos und Text: Kalle Meyer /Anne Büürma
Foto-Equipment:
LEICA (professional) SONY (RX series) AKASO (Aktion) INSTA (special effect) LUMIX (Edition)
Prolog
Die nächste Reise startet schon Anfang Juli. Unser Wohnmobil hat mit den automatischen Hubstützen noch einmal ordentlich an Komfort zugelegt – fast so, als hätte es jetzt ein eigenes Fahrwerk für die Seele. Und gesundheitlich geht es uns beiden so gut wie schon lange nicht mehr. Krankenhäuser, Krebstherapien und all die unangenehmen Begleiter liegen glücklicherweise in weiter Ferne. Ein bisschen Prophylaxe bleibt zwar – aber ein paar Pillen einwerfen ist nun wirklich kein Drama.
Also: Zeit, wieder die Zündung zu drehen! Unser Ziel heißt diesmal Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Programm steht ein „Staatsbesuch“ bei Annes Tochter, dazu viele Orte, die wir bislang noch nicht entdeckt haben. Unterwegs locken die BEATLES als Musical in Bad Gandersheim, ein Wiedersehen mit Freunden in Bergfeld und allerlei weitere Vergnügungen.
Wir freuen uns riesig auf eine unbeschwerte Reise. Und keine Sorge – wir werden natürlich wieder berichten. Schließlich müssen unsere automatischen Hubstützen ja auch mal zeigen, was sie können!
Mittwoch, 01. Juli 2026
Kilometerstand: 130 502
BAD SALZUFLEN
Von Hollage bis zu unserem ersten Stellplatz dieser Reise sind es gerade einmal gut 80 Kilometer – eine Distanz, für die sich selbst der Wecker noch einmal umdrehen würde.
Also gehen wir die Sache ganz entspannt an: gemütlich frühstücken, keine Hektik und dann ganz in Ruhe losfahren. Und siehe da – ein kleines Wunder! Der Stellplatz ist fast leer. So viele freie Plätze, dass die Auswahl schon wieder zur Herausforderung wird. Aber nach reiflicher Begutachtung und einer hochwissenschaftlichen Parkplatzanalyse haben wir tatsächlich einen gefunden.
Unser Vorsatz, den ersten Reisetag möglichst ruhig anzugehen, ist damit schon einmal voll und ganz gelungen.
Donnerstag, 02. Juli 2026
Kilometerstand: 130 502
BAD SALZUFLEN
Um uns einen ersten Eindruck von Bad Salzuflen zu verschaffen, stand zunächst ein ausgedehnter Spaziergang auf dem Programm – schließlich lernt man eine Stadt am besten zu Fuß kennen und nicht vom Wohnmobilfenster aus.
Der Kurpark, der wirklich seinesgleichen sucht, hat sich seit unserem ersten Besuch vor etwa zehn Jahren kaum verändert. Das könnte jetzt nach Stillstand klingen, ist aber tatsächlich ein großes Kompliment. Er präsentiert sich in voller Blumenpracht, hervorragend gepflegt und so harmonisch in die Parklandschaft eingebettet, als hätte ein Landschaftsgärtner hier persönlich sein Meisterwerk hinterlassen.
Kurgäste und Besucher genießen die zahlreichen Verweilmöglichkeiten auf ausgesprochen edlen Gartenbänken. Solche Sitzgelegenheiten sieht man nicht alle Tage – auf manchen nimmt man fast ehrfürchtig Platz.
Auch die Einkaufsmeile zeigt sich erfreulich lebendig. Die Fußgängerzone wirkt geschäftig und vermittelt den Eindruck, dass hier nicht nur die Sole sprudelt, sondern auch das Geschäftsleben.
Freitag, 03. Juli 2026
Kilometerstand: 130 502
BAD SALZUFLEN
Mit unseren Fahrrädern ging es – selbstverständlich erst außerhalb des Kurparks, denn dort ist Radfahren streng verboten – erneut Richtung Stadt.
Tiefenentspannt schlenderten wir mit der gebotenen Gelassenheit durch die wunderschöne Altstadt. Allerdings säumten gefühlt alle zehn Meter Verkaufsstände mit bunten Tüchern unseren Weg. Und an keinem einzigen ist Anne einfach vorbeigekommen. Ob am Ende neue Tücher in ihrer Einkaufstasche gelandet sind, verschweigt der Chronist an dieser Stelle lieber – man möchte den Hausfrieden ja nicht gefährden.
Eine Runde entlang der Gradierwerke gehört natürlich dazu und verspricht frische Luft und pure Entspannung. Allerdings nicht, ohne vorher mit einem riesigen Eis die nötigen Energiereserven aufgefüllt zu haben. Schließlich soll so ein Erholungsspaziergang nicht zur körperlichen Höchstleistung werden.
Samstag, 04. Juli 2026
Kilometerstand: 130 554
BAD PYRMONT
„Ich brauche unbedingt einen gut sortierten EDEKA, LIDL, ALDI oder NETTO oder so ähnlich!“, verkündete Anne bereits in den frühen Morgenstunden mit Nachdruck.
Die spontane Antwort des Chronisten: „Dann geh doch zu NETTO.“
Das traf sich gut, denn ohnehin stand ein Standortwechsel auf dem Programm. Ziel des Tages war Bad Pyrmont. Hier hatten wir auf einer Reise zum ersten Mal unsere Freunde Rosi & Peter getroffen – und wie sich später herausstellen sollte, nicht zum letzten Mal.
Auf dem Weg zum neuen Ziel wurde aus NETTO dann doch ein REWE. Dort gab es alles, was das Hausfrauenherz begehrt – und noch einiges mehr, von dem man vorher gar nicht wusste, dass man es unbedingt braucht.
Gegen Mittag rollten wir mit einem großen Hallo auf dem Stellplatz in Bad Pyrmont ein. Direkt nebenan befindet sich ein Zoo, dessen Affen uns lautstark begrüßten. Der Chronist ist fest davon überzeugt, dass es sich um Brüllaffen handelte, und nahm das Spektakel selbstverständlich als persönlichen Willkommensgruß entgegen.
Sonntag, 05. Juli 2026
Kilometerstand: 130 554
BAD PYRMONT
Am gestrigen Samstag lockte Bad Pyrmont mit einer ganz besonderen Attraktion: dem „Historischen Fürstentreff“, der kurzerhand das gesamte öffentliche Leben der Stadt in Beschlag nahm. Natürlich konnten wir uns dieses Spektakel nicht entgehen lassen.
Und tatsächlich – plötzlich schien die Zeit um einige Jahrhunderte zurückgedreht. Edelleute, Bürger und allerlei Gestalten aus längst vergangenen Tagen flanierten durch die Stadt und den Kurpark. Ein kleines Spiel rund um das gute „Bad Pyrmonter Wasser“ zog zahlreiche Besucher an. Viele Gäste waren stilecht gekleidet, und der Adel war so nahbar wie vermutlich schon lange nicht mehr.
Am Sonntag entschieden wir uns dann für eine Besichtigung des Schlosses Bad Pyrmont. Viel Geschichte, viele Geschichten – wir erfreuten uns vor allem an den schönen Gebäuden und entdeckten den einen oder anderen verwunschenen Winkel des Gemäuers.
Zum Abschluss statteten wir dem Kurpark noch einmal einen Besuch ab. Dort konnten wir die „Adeligen“ und „Bürgerlichen“ des Historischen Fürstentreffs sogar noch beim Tanzen beobachten. Und wer weiß – vielleicht hatte der eine oder andere Graf nach ein paar Schlucken des Bad Pyrmonter Wassers plötzlich besonders beschwingte Füße.
Montag, 06. Juli 2026
Kilometerstand: 130 641
BAD GANDERSHEIM
Vorweg: Der Weg von Bad Pyrmont nach Bad Gandersheim ist eigentlich eine entspannte Angelegenheit und dauert nicht besonders lange. Eigentlich. Die Straßenbauverwaltung hatte allerdings beschlossen, unsere Orientierungsfähigkeiten mit einem liebevoll gestalteten Parcours aus Umleitungsschildern auf die Probe zu stellen. Und als kleines Finale spendierte sie uns 100 Meter vor dem Ziel noch eine zusätzliche Baustelle.
Das Ergebnis: Wir haben uns tatsächlich auf den letzten Metern verfranst. Wenden? Mit Anhänger? Fehlanzeige.
Ein hilfsbereiter Nachbar meinte ganz gelassen: „Fahrt einfach den Berg hoch und wendet dort. Die Lkw machen das auch so.“ Klingt plausibel. Also rauf den Berg – bis das Wohnmobil entschied: „Hier ist Endstation.“
Nun begann der sportliche Teil des Tages: Erst den Anhänger per Hand am steilen Gefälle drehen, anschließend das Wohnmobil. Dank der tatkräftigen Unterstützung einer freundlichen Gärtnerin ging das Ganze tatsächlich ohne Schrammen über die Bühne. Wieder einmal bewiesen: Es gibt sie noch, die Alltagshelden.
Jetzt freuen wir uns auf morgen. Dann gibt's ordentlich was auf die Ohren – von den Helden unserer Jugend: THE BEATLES.
Dienstag, 07. Juli 2026
Kilometerstand: 130 641
BAD GANDERSHEIM
Bevor es zum BEATLES-Musical geht, hat der Verwaltungsgott noch ein paar Aufgaben auf die Tagesordnung gesetzt – natürlich solche, die angeblich keinen Aufschub dulden.
So durfte der Chronist seinen letzten Krankenhausaufenthalt finanziell mit seinen Kostenträgern abrechnen. Unsere stets hilfsbereite Nachbarin und Mieterin versorgte ihn zuverlässig mit den als PDF getarnten Rechnungen, die nach und nach eintrudelten. Der Chronist wiederum leitete diese gewissenhaft an die zuständigen Stellen weiter – selbstverständlich nicht, ohne zuvor die dafür offenbar unverzichtbaren Anträge auszufüllen. Bürokratie will schließlich gepflegt werden.
Doch nun genug mit Formularen, PDFs und Kostenträgern – jetzt heißt es: Vorhang auf und Bühne frei!
Mit „Leider“ beginnt unser Resümee – und das ausnahmsweise völlig zu Recht. Leider galt ein striktes Foto- und Videoverbot. Deshalb müssen wir euch mit unserer Beschreibung statt mit Bildern begeistern. Glaubt uns: Diese Show hätte jede Menge Fotos verdient.
Alle Mitwirkenden präsentierten sich in Bestform – gesanglich, tänzerisch und musikalisch. Kurz gesagt: Die ganze BEATLES-Show war ein Volltreffer. Und das Festivalorchester? Seit Jahren ein absolutes Highlight – auch diesmal wieder zum Niederknien.
Wir waren (mal wieder) restlos begeistert und verlassen das Theater mit einem Ohrwurm, einem Lächeln und der Vorfreude auf das Programm im nächsten Jahr.
Mittwoch, 08. Juli 2026
Kilometerstand: 130 781
BERGFELD
Ein weiteres Highlight steht heute in Bergfeld auf dem Programm: Wir sind bei unseren langjährigen Freunden Rosi & Peter eingeladen. Und was sollen wir sagen? So eine Einladung schlägt man natürlich nicht aus – im Gegenteil, wir freuen uns riesig darauf!
Habt deshalb bitte Verständnis, dass wir euch erst in ein oder zwei Tagen davon berichten werden. Die Zeit in Bergfeld gehört heute ganz unseren Freunden – und nicht dem Laptop. Schließlich wollen gute Gespräche, gemeinsames Lachen und vielleicht das eine oder andere Gläschen nicht ständig von einer Tastatur unterbrochen werden.
Jetzt war es endlich so weit: Wir haben unsere Freunde Rosi & Peter in Bergfeld besucht – ein Wiedersehen der besonderen Art.
Kennengelernt haben wir uns vor ziemlich genau zehn Jahren. Seitdem sind wir uns auf unseren Reisen immer wieder über den Weg gelaufen – zuletzt sogar in Spanien. Dank WhatsApp ist der Kontakt zum Glück nie abgerissen. Man könnte sagen: Die Kilometer waren groß, die Entfernung aber nie.
Auf unserer Tour nach Mecklenburg-Vorpommern stand deshalb schnell fest: Bergfeld, die Einladung nehmen wir gerne an. Ganz nach unserem gemeinsamen Motto: „Nichts auf die lange Bank schieben.“ Und das war genau die richtige Entscheidung.
Im Gartenparadies von Rosi & Peter haben wir herrliche Stunden verbracht – mit viel Gelächter, schönen Erinnerungen und natürlich auch Gesprächen, die etwas tiefer gingen. Rosi & Peter erleben derzeit, genau wie wir, eine herausfordernde Zeit. Gerade deshalb war es besonders wertvoll, gemeinsam Zeit zu verbringen und füreinander da zu sein.
Kulinarisch wurden wir übrigens maßlos verwöhnt. Küche und Keller gaben wirklich alles. Liebe Rosi, lieber Peter: Ganz herzlichen Dank für eure großartige Gastfreundschaft, die vielen Leckereien und vor allem für die wunderschöne Zeit mit euch. Wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen – wo auch immer unsere Wege sich kreuzen.
Donnerstag, 09. Juli 2026
Kilometerstand: 130 929
GRABOW
„Abschied ist ein scharfes Schwert“, trällerte einst ein Schlagersänger. Ganz so dramatisch wollen wir es zwar nicht sehen, aber ein bisschen Wehmut ist schon dabei – denn auch die schönste Zeit geht irgendwann zu Ende.
Also heißt es: Tschüss, Bergfeld! Tschüss, Rosi und Peter! Vielen Dank für die schöne Zeit.
Dann ging es wieder auf die Piste – natürlich überwiegend über Nebenstraßen, denn die machen bekanntlich die schönsten Touren. Unser Ziel: Grabow. Dort sind wir wohlbehalten angekommen und stehen nun auf Empfehlung unserer Gastgeber auf dem idyllisch gelegenen Wohnmobil- und Wasserwanderplatz Grabow. Ein Tipp, der sich schon auf den ersten Blick gelohnt hat.
Freitag, 10. Juli 2026
Kilometerstand: 130 929
GRABOW
Etwa 20 Kilometer entfernt sollte ein Techno-Rave-Festival stattfinden. Wir mussten allerdings ganz genau hinhören, um überhaupt etwas davon mitzubekommen. Kurz gesagt: Wir haben das Festival schlicht verschlafen.
Nach einem ausgiebigen und entspannten Frühstück – die Raver lagen vermutlich gerade erst in den Federn – schwangen wir uns auf unsere Räder und fuhren nach Grabow. Immer gemütlich an der Elde entlang, ist das keine allzu große Tour.
Grabow haben wir uns in aller Ruhe angesehen und die Stadt hat uns wirklich gut gefallen. Den vielen alten Fachwerkhäusern sieht man an, dass hier schon mit viel Engagement restauriert wurde. Allerdings gibt es auch noch etliche Gebäude, die sichtbar auf bessere Zeiten warten. Restaurieren ist schließlich kein günstiges Hobby und lässt sich nicht mal eben aus der Portokasse bezahlen. Das gehört eben auch zur Wahrheit.
Zurück ging es wieder entlang der Elde. Unterwegs sorgte so manches hübsche Motiv dafür, dass der Chronist eine Zwangsbremsung zum Fotografieren einlegen musste. Die letzten Bilder des Tages entstanden schließlich direkt am kleinen Hafen – praktisch vor der Haustür unseres Wohnmobils.
Samstag, 11. Juli 2026
Kilometerstand: 130 929
GRABOW
Heute standen zunächst die ganz normalen Alltagsabenteuer auf dem Programm: ein Abstecher in den Baumarkt und anschließend noch zu EDEKA. Schließlich lebt auch der schönste Wohnmobilurlaub nicht nur von Sonnenschein, sondern auch von Schrauben, Kabelbindern und frischen Lebensmitteln.
Unsere Einkäufe haben wir anschließend mit etwas Geschick möglichst gerecht auf unsere beiden Fahrräder verteilt. Erstaunlicherweise blieb alles dort, wo es hingehörte, sodass wir die rund zwei Kilometer bis zum Wohnmobil ohne Verluste und ungeplante Zwischenstopps zurückradeln konnten.
Pünktlich zum Wochenende hat sich der Stellplatz ordentlich gefüllt. Ein kurzer Blick auf die Kennzeichen verrät, dass die Camper hauptsächlich aus der Region angereist sind. Einige Nummernschilder kamen uns sogar bekannt vor – offenbar echte Wiederholungstäter. Das ist wohl das schönste Kompliment, das ein Stellplatz bekommen kann: Wer einmal hier war, kommt gerne wieder.
Wir haben einen ruhigen, entspannten Tag auf dem Stellplatz verbracht.
Sonntag, 12. Juli 2026
Kilometerstand: 130 929
LUDWIGSBURG
Mit unseren Fahrrädern ging es Richtung Ludwigslust – gerade einmal zehn Kilometer entfernt. Bei strahlendem Sonnenschein und auf hervorragend ausgebauten Radwegen war die Fahrt ein einziges Vergnügen. So macht Radeln Spaß!
Ludwigslust ist natürlich vor allem für sein Schloss Ludwiglust bekannt. Weniger bekannt, aber für Radfahrer unvergesslich, ist das historische Kopfsteinpflaster. Aus Denkmalschutzgründen vermutlich liebevoll erhalten oder originalgetreu restauriert – sehr schön anzusehen, aber eine echte Herausforderung für Mensch und Material. Selbst die beste Federgabel scheint hier kurz zu überlegen, ob sie nicht kündigen sollte. Aber was tut man nicht alles für ein bisschen Geschichte unter den Reifen?
Majestätisch erhebt sich das Schloss Ludwigslust inmitten eines weitläufigen Schlossparks. Vor dem Schloss erstreckt sich eine riesige Freifläche, auf der früher wohl Kutschen vorfuhren und Soldaten exerzierten. Heute herrscht dort zum Glück deutlich friedlicherer Verkehr – höchstens ein paar Touristen auf der Suche nach dem besten Fotomotiv.
Die Kaskaden, die das natürliche Gefälle des Geländes geschickt nutzen, luden schon damals zum Lustwandeln ein und tun es bis heute. Der riesige Schlosspark beeindruckt mit seinen weitläufigen Wegen und Gartenanlagen. Wer wirklich alles entdecken möchte, sollte am besten aufs Fahrrad steigen – schließlich haben wir nach dem Kopfsteinpflaster ohnehin bewiesen, dass wir so schnell nichts erschüttern kann.
Montag, 13. Juli 2026
Kilometerstand: 131 077
ELMENHORST (Rostock)
Vorweg eine kleine Warnung: In der Hochsaison einen freien Stellplatz zu ergattern, kann manchmal dem Lottogewinn erstaunlich nahekommen. Entsprechend groß war unsere Sorge, ob an unserem Wunschziel überhaupt noch ein Plätzchen für uns frei sein würde. Doch kaum angekommen, mussten wir schmunzeln: Statt um den letzten Stellplatz zu kämpfen, hatten wir praktisch freie Platzwahl. So viel zur Urlaubsdramatik.
Unser Ziel hieß Elmenhorst – und dafür gab es gleich mehrere gute Gründe. Zum einen lebt und arbeitet Annes Tochter ganz in der Nähe, in Rostock. Zum anderen ist die Ostsee nur einen Katzensprung entfernt, sodass auch Warnemünde schnell erreicht ist. Besser hätte sich das kaum kombinieren lassen.
Diesmal waren wir etwas früher als sonst auf der Autobahn. Offenbar hatte die Straße Mitleid mit uns, denn wir kamen zügig und völlig entspannt unserem Ziel näher.
Die Stellplatzfrage in Elmenhorst löste sich also schneller in Luft auf als unsere anfänglichen Bedenken. Später wird uns Annes Tochter hier besuchen – und spätestens da war unser Fazit eindeutig: Alles richtig gemacht!
Dienstag, 14. Juli 2026
Kilometerstand: 131 077
ELMENHORST (Rostock)
Nach Feierabend hatte Wencke (Annes Tochter) endlich Zeit, uns im Wohnmobil zu besuchen. Natürlich gab es jede Menge Neuigkeiten auszutauschen, und so verging der Abend wie im Flug. Leider musste sie am nächsten Morgen wieder früh raus – schließlich muss ja irgendjemand das Geld verdienen, das uns Rentnern unseren luxuriösen Lebensstil mit Wohnmobil, Kaffee und gelegentlichem Fischbrötchen ermöglicht.
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg, Warnemünde einmal live zu erkunden – also das Original zu sehen, das wir sonst nur aus dem Fernsehen kennen.
Unzählige Touristen bevölkerten die Stadt und besonders die Flaniermeile „Am Alten Strom“. Hier gibt es alles, was die internationale Textilindustrie so hergibt: schicke Boutiquen, Souvenirläden und allerlei Dinge, von denen man vorher gar nicht wusste, dass man sie nicht braucht.
Zur großen Freude der Möwen reihen sich außerdem zahlreiche Fischbuden aneinander. Die gefiederten Ganoven scheinen dort Stammgäste zu sein und sorgen mit ihren blitzschnellen Überfällen dafür, dass kein Fischbrötchen unbeaufsichtigt bleibt.
Insgesamt wirkt das Ganze ausgesprochen touristisch – aber manchmal darf man sich ja auch ganz entspannt unter die Urlaubermassen mischen. Schließlich gehören wir inzwischen offiziell selbst dazu.
Mittwoch, 15. Juli 2026
Kilometerstand: 131 077
ELMENHORST (Rostock)
Gestern Abend waren wir bei Wencke zu Gast. Selber gekocht hat sie allerdings nicht – ihr Tag hatte offenbar auch nur 24 Stunden. Stattdessen entführte sie uns in ein Spezialitäten-Restaurant. Und was sollen wir sagen? Essen, Getränke und Service spielten allesamt in der Champions League. Wir haben den Abend und die Einladung sehr genossen und sagen auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich: Danke, Wencke!
Anschließend zog es uns in den Rostocker Stadthafen. Aus ehemaligen Kaianlagen ist hier eine Flaniermeile entstanden, die sich wirklich sehen lassen kann. Angenehme Temperaturen, ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch und dazu Musikfetzen aus den verschiedensten Lokalen – mal Rock, mal Pop, mal irgendetwas, das vermutlich nur der DJ verstand. Zusammen ergab das den perfekten Sundowner mit einer fast schon mystischen Atmosphäre.
Gar nicht weit von unserem Stellplatz verläuft ein Fahrradweg direkt an der Ostsee entlang. Da gab es keine Diskussion – Helme auf, rauf aufs Rad und los ging's bis zur Steilküste.
Und dann lag sie vor uns: die Ostsee. Ein weiter Blick bis zum Horizont, glasklare Sicht im Sonnenschein und irgendwo am anderen Ende der Welt – na gut, ziemlich weit draußen – zwei oder drei große Frachter. Wir haben uns einfach hingestellt, geschaut und den Moment wirken lassen. Manchmal braucht es eben gar nicht mehr als Meer.
Donnerstag, 16. Juli 2026
Kilometerstand: 131 077
ELMENHORST (Rostock)
Da war er also – der Tag, an dem das nächste Highlight auf dem Programm stand.
Bei einem gemütlichen Essen an der Hafenpromenade lüftete Wencke endlich das Geheimnis und stellte uns ihren neuen Freund vor. Sein Name: Jan. Und was sollen wir sagen? Gute Wahl, Wencke! Sympathisch, entspannt und offenbar seefest – also beste Voraussetzungen.
Wir wünschen euch beiden von Herzen eine glückliche gemeinsame Zeit, jede Menge unvergessliche Erlebnisse, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und natürlich die eine oder andere Segeltour mit Rückenwind – im wahrsten Sinne des Wortes.
Freitag, 17. Juli 2026
Kilometerstand. 131 135
RIBNITZ-DAMGARTEN
Gegen 10:30 Uhr nahmen wir Kurs auf unser nächstes Ziel: Ribnitz-Damgarten. Eigentlich hätte die Ankunft recht zügig erfolgen können – wäre da nicht die kleine, aber entscheidende Erkenntnis gewesen, dass unsere Wasservorräte bedenklich geschrumpft waren. Bei hochsommerlichen Temperaturen, drückender Schwüle und einer Gewitterkulisse am Himmel gilt schließlich: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein – sondern vor allem von ausreichend Wasser.
Also wurde kurzerhand ein Zwischenstopp zum Auffüllen der flüssigen Überlebensration eingelegt. Mit etwas Verspätung erreichten wir schließlich unser Ziel – und wurden direkt belohnt: Ein freier Stellplatz unmittelbar am Bodden wartete auf uns. Fast so, als hätte er nur auf unsere Ankunft gewartet.
Am späteren Nachmittag machten wir uns zu einem ersten Erkundungsspaziergang am Bodden und durch die Altstadt auf. Das erste Fazit fiel eindeutig aus: Hübsches Städtchen, entspannte Atmosphäre und ein Platz, an dem man es problemlos länger aushalten kann. Die Mission „Ribnitz-Damgarten testen“ war damit schon am ersten Tag ein voller Erfolg.
Samstag, 18. Juli 2026
Kilometerstand. 131 135
RIBNITZ-DAMGARTEN
Einen deutlichen Temperatursturz mussten wir über uns ergehen lassen. Dazu blies der Wind mit Nachdruck, als wolle er uns gleich wieder vom Stellplatz pusten. Immerhin hielt sich der Regen weitgehend zurück – man muss ja auch mal Glück haben.
Wenn wir schon einmal in der Stadt mit dem Deutschen Bernsteinmuseum sind, dann gehört natürlich auch ein Blick hinein. So viel Bernstein haben wir noch nie in einem Ort gesehen. Beeindruckend waren nicht nur die Fundstücke selbst, sondern vor allem das, was geschickte Schleifer daraus zaubern. Besonders angetan hatten es uns die detailreichen Hansekoggen in verschiedenen Größen, kunstvolle Schachspiele, Schmuck ohne Ende und beeindruckende Riesenketten.
Gut ausgeschildert führte der Rundgang durch alle drei Etagen des Museums – und schließlich ganz zwangsläufig in den Merchandisingbereich. Dieser weckte vor allem Annes Aufmerksamkeit. Das Ergebnis ihrer eingehenden Forschungstätigkeit durfte der Chronist später im Wohnmobil bewundern.
Sonntag, 19. Juli 2026
Kilometerstand. 131 135
RIBNITZ-DAMGARTEN
Es gibt hier in Ribnitz-Damgarten ganz in unserer Nähe die sogenannte „Bodden-Therme“. Klingt vielversprechend, oder? Fanden wir auch. Ein ausgiebiges Einweichen in herrlich warmem Wasser war für den heutigen Sonntag fest eingeplant. Die Therme war fix erreicht, und die Eintrittspreise spielten in der gewohnten, gehobenen Bundesliga westdeutscher Wellness-Tempel. Also: Kreditkarte gezückt und rein ins Vergnügen!
Die Ernüchterung folgte allerdings nicht auf dem Fuße, sondern traf uns wie ein nasses Handtuch im Gesicht. Was uns als Wellness-Oase verkauft wurde, entpuppte sich als eine Schwimmhalle mit stolzen zwei Becken: ein Sportbecken und ein Wellenbecken, die optisch und geräuschtechnisch eher an einen chronisch überfüllten Kinderspielplatz zur Prime-Time erinnerten. Von der versprochenen Entspannung? Keine Spur.
Wer hier nach einem Whirlpool sucht, findet ihn höchstens als kostenpflichtiges Angebot im Saunabereich. Und die versprochenen 32° bis 35°C? Sagen wir mal so: Die gefühlte Temperatur lag eher im Bereich „Schonend auftauen“ als „Thermen-Wohlgefühl“. Da sind wir wohl eiskalt auf einen meisterhaft formulierten Touristenprospekt hereingefallen – Respekt an die Marketingabteilung!
Wir haben das Beste daraus gemacht, die Duschen so ausgiebig genutzt, als wollten wir den Jahresvorrat an Warmwasser aufbrauchen, und werden Hochglanzprospekte in Zukunft mit der gesunden Skepsis eines FBI-Ermittlers lesen.
Montag, 20. Juli 2026
Kilometerstand. 131 252
ANKLAM
Nach gut drei Stunden Fahrzeit erreichten wir den Stellplatz am Wasserwander-Rastplatz der Hansestadt Anklam. Zugegeben: Es hätte auch etwas schneller gehen können. Doch irgendwo am Wegesrand tauchte plötzlich ein Schild mit der magischen Aufschrift „NETTO“ auf. Anne verspürte augenblicklich einen dringenden Einkaufsbedarf, während dem Chronisten nur der altbekannte Spruch einfiel: „Dann geht doch zu Netto!“ Gesagt, getan.
Rund um den Stellplatz und den Wasserwander-Rastplatz macht alles einen ausgesprochen gepflegten und aufgeräumten Eindruck. Auf Nachfrage wurde uns sogar einer der eigentlich reservierten Stellplätze angeboten. Dieses Angebot haben wir natürlich nicht ausgeschlagen.
Immer wieder zogen Regenschauer durch, begleitet von einem kräftigen Wind, der unseren geplanten ersten Stadtrundgang kurzerhand auf morgen verschob. Die Neugier auf Anklam muss also noch ein wenig warten. Als kleiner Trost entschädigt der Ausblick aus dem Wohnmobilfenster auf die ruhig dahinfließende Peene aber allemal.
Dienstag, 21. Juli 2026
Kilometerstand. 131 252
ANKLAM
Gestern Abend legte der Sonnenuntergang noch einen wahrhaft dramatischen Auftritt hin – als hätte er gewusst, dass der Chronist aufmerksam zuschaut.
Heute zeigte sich die Sonne dagegen von ihrer spendabelsten Seite. Nur der kräftige Wind erinnerte sie daran, es mit den Temperaturen nicht gleich zu übertreiben.
Bis ins Zentrum von Anklam sind es zu Fuß nicht einmal einen Kilometer. Eine Entfernung, bei der die Fahrräder beleidigt in der Garage bleiben dürfen.
Aus der Geschichte wissen wir, dass Anklam im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört wurde. Das Stadtbild erzählt diese Geschichte bis heute. Eine Altstadt im klassischen Sinne sucht man vergebens. Stattdessen prägen viele gepflegte, liebevoll restaurierte oder neu errichtete Häuser das Bild. Schön anzusehen – aber eben anders. Manche Wunden einer Stadt heilen nur langsam und hinterlassen Spuren, die noch Generationen später sichtbar sind.
Mittwoch, 22. Juli 2026
Kilometerstand. 131 252
ANKLAM
Otto Lilienthal (1848–1896) gilt als der erste erfolgreiche Gleitflieger der Menschheit und legte mit seinen Arbeiten den Grundstein für die moderne Luftfahrt. Geboren wurde er in Anklam. Als erster Mensch führte er wiederholt nachweisbare und steuerbare Gleitflüge durch – insgesamt mehr als 2.000 Flüge mit Reichweiten von bis zu 250 Metern. Dabei analysierte er akribisch den Vogelflug und erkannte, dass gewölbte Tragflächen deutlich mehr Auftrieb erzeugen als flache. Sein Werk „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst“ (1889) wurde zur Bibel der frühen Flugpioniere – unter anderem für die Brüder Wright.
Ab 1894 baute Lilienthal in seiner Berliner Maschinenfabrik den sogenannten Normalsegelapparat und verkaufte ihn weltweit. Damit entstand das erste in Serie gefertigte Flugzeug der Geschichte. Leider endete seine Pionierarbeit tragisch: Am 9. August 1896 geriet er bei einem Übungsflug am Gollenberg bei Stölln in eine Windböe, stürzte aus rund 15 Metern Höhe ab und erlag einen Tag später seinen Verletzungen. Man könnte sagen: Er brachte die Menschheit dem Fliegen näher – nur die Landung war damals noch nicht ganz ausgereift.
Genug Geschichte – schließlich wollten wir nicht nur etwas über das Fliegen lernen, sondern auch festen Boden unter den Füßen behalten.
Die Stadt Anklam hat Otto Lilienthal und seinem Bruder Gustav, einem Baumeister und Sozialreformer, ein beeindruckendes Museum gewidmet. Zahlreiche Exponate sind in Originalgröße zu sehen, und das Museum ist alles andere als verstaubt: An vielen Stationen darf ausprobiert und experimentiert werden, und sogar ein Flugsimulator lädt dazu ein, selbst einmal abzuheben – ganz ohne Risiko.
Wir haben die Zeit im Museum sehr genossen. Wer sich für Technik, Geschichte oder einfach für außergewöhnliche Menschen interessiert, sollte diesem Museum unbedingt einen Besuch abstatten.
Donnerstag, 23. Juli 2026
Kilometerstand. 131 603
HEIDENAU
Jede noch so schöne Zeit geht irgendwann einmal zu Ende. Leider. Doch der Alltag ruft – und wir haben ein paar Termine, die wir weder verpassen dürfen noch verpassen wollen.
Also machten wir uns auf den Heimweg. Über die Küstenautobahn A20 ging es zunächst überraschend entspannt voran. Eine hervorragend ausgebaute Autobahn – gefühlt ohne Schlaglöcher, ohne Baustellen und fast ohne Verkehrsbehinderungen. Man könnte sich glatt daran gewöhnen.
Doch spätestens hinter der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein war Schluss mit der Idylle. Und dann kam Hamburg.
Hamburg scheint das Verkehrschaos zur Perfektion entwickelt zu haben. Straßen irgendwo zwischen „sanierungsbedürftig“ und „Mutprobe“, Staus in allen Variationen und Verkehrsführungen, bei denen das Navi vermutlich selbst die Kündigung einreichen möchte. Die Umleitungen? Die führen zuverlässig ... in den nächsten Stau.
Für die Durchquerung Hamburgs haben wir uns statt einer guten halben Stunde über 1¾ Stunden gegönnt. Positiv betrachtet bekamen wir dadurch eine ausgedehnte Stadtrundfahrt durchs gesamte Hafengebiet – inklusive zahlreicher kostenloser Wartepausen mit bestem Blick auf Lkw, Baustellen und Bremslichter.
Unser Fazit: Hamburg haben wir jetzt wirklich ausführlich kennengelernt. Für den nächsten Besuch warten wir allerdings lieber auf eine Einladung – oder noch besser auf einen Hubschrauber.
Freitag, 24. Juli 2026
Kilometerstand. 131 798
HOLLAGE
Die letzte Etappe unserer Heimreise führte uns von Heidenau nach Hollage. In Heidenau gibt es einen schönen Stellplatz direkt vor dem Ferienzentrum. Das Beste daran: Wohnmobilisten dürfen sämtliche Einrichtungen des Ferienzentrums mitnutzen. Der Stellplatz selbst ist großzügig angelegt und bietet alles, was das Camperherz erfreut.
Zum krönenden Abschluss unserer Reise kehrten wir noch beim Griechen auf dem Platz ein. Freundlichkeit, Service, Qualität und vor allem der Geschmack waren einfach hervorragend. Kurz gesagt: So schmeckt ein gelungener Reiseabschluss – wir kommen gerne wieder!
Der inzwischen schon fast legendäre Stau vor der Weserbrücke in Bremen zeigte sich diesmal erstaunlich gnädig und hielt sich in Grenzen. Der Rest der Strecke verlief völlig problemlos. Punkt 13:00 Uhr rollten wir wieder auf unseren heimischen Parkplatz – knitterfrei, unversehrt und mit einem Wohnmobil voller schöner Erinnerungen. Mehr kann man sich von einer Reise eigentlich nicht wünschen.
Während der gesamten Heimfahrt waren unsere Gedanken immer wieder bei Rosi. Sie und ihr Mann haben uns auf dieser Reise so herzlich empfangen, dass wir sie längst ins Reiseherz geschlossen haben. Heute musste sich Rosi einer Operation unterziehen. Wir wünschen ihr von Herzen, dass alles gut verlaufen ist, und hoffen auf eine schnelle und vollständige Genesung.
FAZIT
Die Songs der BEATLES bei den Domfestspielen in Bad Gandersheim, ein herzlicher Besuch bei Rosi und Peter, die wir inzwischen seit vielen Jahren kennen, zahlreiche Stationen in Mecklenburg-Vorpommern, das Wiedersehen mit Annes Tochter bei Rostock und obendrein das Kennenlernen ihres Freundes Jan. Dazu Ribnitz-Damgarten, Anklam mit dem faszinierenden Otto-Lilienthal-Museum – ehrlich gesagt: Mehr Programm passt in etwas mehr als drei Wochen kaum hinein.
Wer jetzt allerdings glaubt, wir hätten den Zündschlüssel für dieses Jahr an den Nagel gehängt, kennt uns schlecht. Bei uns liegen Reisepläne grundsätzlich in der Schublade – meist sogar mehr als Socken. Die nächsten Touren führen uns unter anderem nach Leipzig und anschließend weiter ins Zittauer Gebirge.
Natürlich nehmen wir euch auch dann wieder virtuell mit. Also: Bleibt dran – der Motor läuft schon warm!